Pfadfinder machen Zwischenstopp

Belgische Pfadpfinder "Breux de Charlemagne" - Krieger Karls des Großen machen Rast im Regenbogen in Hemmerde

"Ein Pfadfinder ist ein Angehöriger einer internationalen, religiös und politisch unabhängigen Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche, die Menschen aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen offensteht. Ziel der Pfadfinderbewegung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können." - diesem Gedanken sind wir gefolgt und freuten uns über diese ungewöhnliche Begegnung.

Diese Begegnung entsprach ganz dem Motto der Anderen Andacht "Neue Wege gehen". Die Andacht hatte am Sonntag noch nicht begonnen, da kamen zwei Pfadfinder in unsere Kirche in Hemmerde und sprachen Peter Budde auf Französisch an: sie suchten eine Unterkunft für die Nacht. Auf Peters Initiative hin und nach Absprache mit Pfr. Volker Jeck öffneten Gillian Scheuer und ich den 9 Jungs die Türen des Regenbogens voller Vertrauen, wünschten ihnen eine gute Nacht und verabredeten uns für den nächsten Morgen.

Victor Ryelardt (der Chef) alias Ouxsan/Carpe Diem, Valentin de Bassomfrière alias Vulpes/Gandolf, Victor de Themse alias Folivora/Lambique, Arthur Verholven alias Dhole/Legolas, Eliott van der Merrschen alias Bubolus/Naruto, Joseph Volehargelalias Brinec de la croise und Melchior Picart alias Alexis van Geldern.

Die neun jungen männlichen Pfadfinder mit den spannenden Fantasienamen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren befinden sich auf einer Wanderung und machten auch einen Zwischenstopp in Hemmerde. Sie kommen aus Brüssel und ihre Team-Aufgabe ist es, neun Tage von Dorf zu Dorf zu wandern und dort Unterschlupf zu finden. Das zentrale Lager vom "Breuxde Charlemagne" mit insgesamt 70 Pfadfindern wurde in Hemer aufgeschlagen. Von dort kamen am Abend auch die Camp-Leiter, um sie zu versorgen. Am Morgen luden wir Victor 1, Valentin, Arthur, Eliott, Joseph, Melchior und Victor 2 zum Frühstück ein.

Sie waren begeistert vom Haus Regenbogen und haben sich dort sehr wohl gefühlt und sich mehrfach herzlich bei uns bedankt. Wie es sich für Pfadfinder gehört, haben sie das Haus sauber und ordentlich wieder verlassen und uns beim Aufräumen geholfen. Heute begeben sie sich auf den Rückweg nach Hemer und werden dort noch eine Woche verbringen, bis ein Bus sie zurück in ihre Heimat nach Brüssel bringt. Für Gillian und mich war es eine interessante Begegnung und wir wünschen den Jungs alles Gute!

Martina Hitzler und Gillian Scheuer