Bläsergottesdienst am 17. Februar

Erstellt am 19.02.2019

"Vertraut den neuen Wegen"

Das war nicht nur ein Choral, der in dem Bläsergottesdienst am vergangenen Sonntag gesungen wurde, sondern dieses Motto durchzog an dem Morgen den gesamten Gottesdienst und den anschließenden Empfang in unserer alten, gut besuchten Dorfkirche.

Wie angekündigt, stand diesmal der Gottesdienst ganz im Zeichen eines neuen Kapitels des Lünerner Posaunenchors verbunden mit einem Chorleiterwechsel. Der Dirigentenstab wurde nach 8 Jahren Chorleitung von Klaus Dörnemann an seinen Nachfolger Hartmut Pflaum weitergereicht.

Und wie das mit kirchlichen Mitarbeitern so ist, fand die feierliche Einsegnung in das Amt durch Pfarrer Jeck und unserem Presbyterium im Chorraum unserer Kirche statt.

Noch einmal zum Abschied dirigierte Klaus Dörnemann seinen Chor und bedankte sich gerührt für die langjährige Mitarbeit.

Danach kam mit dem Generationswechsel der bewegte Schwung des "Neuen" mit den musikalischen Interpretationen der bekannten Lieder "Von guten Mächten wunderbar geborgen" und "Da berühren sich Himmel und Erde".

Es wurde schon sehr schnell deutlich, wohin der Weg des Chores musikalisch gehen wird. Gleichzeitig war dieser Gottesdienst auch der diesjährige Kirchentagsgottesdienst mit neuen Lesungsformen und einem neuen Glaubensbekenntnis.

Beim Thema "Kirchentag" ist der Posaunenchor auch mit dem neuen Dirigenten weiterhin voll mit dabei. Da wird sich in der Tradition des Chores nichts ändern. Aber für die Zukunft angesagt, sind vorerst einmal die unbedingt notwendige Nachwuchsarbeit und die Weiterentwicklung zu einer offenen modernen Musik.

Zum Abschuss leiteten zwei moderne beschwingte Stücke über zum Kirchcafé für alle Gottesdienstbesucher, die zahlreich ihren Platz im schnell umgerüsteten Chorraum fanden. 

Das war dann die Gelegenheit der Chormitglieder dem scheidenden Chorleiter Dank zu sagen und dem "Neuen" Gottes Segen für die Zukunft zu wünschen. Mit Rückblicken auf eine bewegte Vergangenheit der Dirigenten sorgten einige humorige Ansprachen mit einem magischen Dirigentenstab, Ohrenschützern, Krimidinner und einem ganz herzlichen Dankeschön an die Ehefrauen der beiden für die gute Laune der Gäste.

Wie hieß es doch noch zu Anfang "Vertraut den neuen Wegen". Darum baten zum Schluss in seiner Ansprache Hartmut Pflaum eindringlich, um den Chor für die nächsten 100 Jahre fit zu machen.