Eine Weide für die Bienen und für die Augen

Erstellt am 16.07.2019

Friedhof als Lebensort

Im Mai wurde auf dem Friedhof Lünern die erste Wildblumenwiese eingesät. Inzwischen ist dort, neben der Trauerhalle, ein prächtiges Meer an Farben und Formen zu bewundern. Klatschmohn, Kornblumen und viele andere einheimische Pflanzen, die leider schon seit etlichen Jahren an unseren Feldrändern und Straßen nicht mehr geduldet werden.

Gut gepflegt vom Gärtner Heinrich Tüttmann, hat das bunte Gemisch aus unterschiedlichsten Blumen und Gräsern, sich wunderbar entwickelt. Dabei ist eine solche Wiese eigentlich sehr pflegeleicht. In den einmal einfach vorbereiteten Boden kommen für kleines Geld, die Blumensamen. In der ersten Zeit sollten der Boden nicht austrocknen, aber dann geht alles praktisch von alleine. Statt wöchentlichem Rasenmähen, kann der Besucher in Ruhe betrachten und entdecken, was sich da entfaltet.

Mitten darin herrscht ein munteres Treiben. Immer summt und brummt es, wenn unterschiedliche Hummel- und Bienenarten von Blüte zu Blüte fliegen und Schmetterlinge in der Sonne ihre Flügel ausbreiten.

Die Blumenwiese auf dem Friedhof lohnt einen Besuch und es lohnt nah heran zu treten, um zu schauen und zu entdecken.

Hoffentlich bleibt das Feld nicht allein, sondern regt an, das bunte Treiben von Sträuchern, Blumen und Gräsern hier und da ebenfalls wieder zu zu lassen. Den notleidenden Insekten und uns allen zur Freud