Ökozelle der Gemeinde - "Schmetterlingswiese"

Erstellt am 14.05.2019

Till und Bernd Steinhauer, Louis Keil, Reik Steinhauer

 Am nördlichen Rand unserer Gemeinde, an der Straße "Hinter dem Holz", befindet sich seit vielen Jahren ein gemeindeeigenes Grundstück, welches lange in der Hand und durch die Hand der Umweltgruppe, zuletzt vertreten durch Frau Barbara Cornelissen, Herrn Helmut Thomas und Herrn Karl-Heinz Albrecht, betreut und versorgt wurde.

Das Grundstück wird im Norden, Osten und Westen durch dichtes Buschwerk, durchsetzt mit diversen Bäumen, schützend umschlossen. Am westlichen Rand stehen einige Kopfweiden und Pappeln. Mitten drin liegt ein grundwasserabhängiger Teich, der zur Zeit gut gefüllt ist. Nach Süden hin öffnet sich eine halbkreisförmige Wildwiese, die extensiv bewirtschaftet wird.

Durch die altersbedingte Aufgabe der Umweltgruppe wurde die Betreuung der Parzelle vor einigen Monaten in meine Hände übergeben.

Seit dem versuche ich mir einen Überblick über notwendige Aufgaben sowie mögliche Gestaltungsveränderungen zu verschaffen. Zudem besteht der Wunsch seitens der Gemeinde, auf dieser Parzelle eine Streuobstwiese anzulegen, um einen weiteren Ort zu schaffen, an der unsere bedrohte Insektenwelt eine zusätzliche Oase zum Leben finden kann und wir in einigen Jahren dicke Äpfel ernten können.

Neben ersten Rückschnittmaßnahmen als auch den im vergangenen Winter stattgefundenen Kopfweidenschnitt erfolgte am 30. April ein erster konkreter Schritt zur Unterstützung der heimischen Insektenwelt, indem eine kleine Blumeninsel auf der Wiese angelegt wurde. Fünf große und kleine Menschen haben mit Spaten, Schaufel und Harken ein Stück Wiese "geschält" und dort Wildblumen eingesät, die jetzt nur noch wachsen müssen, um ihrer unterstützenden Funktion gerecht werden zu können. 

Sollte es jetzt dem Einen oder der Anderen "in den Fingern jucken" und das Bedürfniss verspürt werden, sich aktiv in die Arbeiten an der Schmetterlingswiese einbringen zu wollen, können Sie gerne Kontakt unter Tel. 02303 41285 zu mir aufnehmen.

Georg Wöstmann