Aus dem Presbyterium im Dezember 2015

Erstellt am 20.12.2015

Im März wird das Presbyterium neu zusammengestellt.

Vier Presbyterinnen scheiden dann aus und vier Presbyterinnen und Presbyter kommen neu dazu.

Es gibt guten Grund, mit einiger Zufriedenheit auf die Arbeit der letzten Jahre und besonders auch der letzten Monate zurück zu blicken. Es hatte eine ganze Reihe z.T. auch schwieriger Beschlüsse gegeben. Viele Stunden waren in Sitzungen und Beratungen verbracht worden. Manches ist dabei neu geordnet und auf den Weg gebracht worden.

Einige der wichtigsten Beschlüsse und Entwicklungen:

- Beide Pfarrstellen sind neu besetzt worden

- die Gottesdienst- und die Abendmahlsordnung wurde überarbeitet.

- Im Herbst 2013 ist die Gemeinde durch den Kirchenkreis und die damalige Superintendentin visitiert worden und bekam sehr positive Rückmeldungen.

- Die Satzung der Gemeinde wurde neu erstellt und ist seit Sommer 2015 in Kraft.

- Der Diakonie-Ausschuss hat sich zu einer wichtigen Einrichtung etabliert.

- Im Dezember 2015 konnte die neu geschaffene Stelle einer ‘gemeindenahen Sozialbegleitung’ mit einer engagierten Mitarbeiterin besetzt werden.

- Die Konfirmandenarbeit ist neu geordnet und ein Konfi-Camp wurde für 2016 auf den Weg gebracht.

- Einige neue Gruppen sind entstanden und damit auch neue Initiativen und Feste: Die Besuchsdienstgruppe, das Männerforum, der 'Chor conTakte' und der Instrumantalkreis haben sich, neben den vielen schon länger bestehenden Kreisen, zu wichtigen Gruppen der Gemeinde entwickelt. Neu ist auch der Kontemplations-Kreis in der Arche und eine weitere Mutter-Kind-Gruppe im Philipp-Nicolai-Haus. Mehrfach wurde in Mühlhausen-Uelzen zum Seniorencafe eingeladen.

- Nach wie vor bestehen in der Gemeinde insgesamt über 30 unterschiedliche Gruppen, Kreise und Einrichtungen, die sich regelmäßig im Gemeindebeirat treffen und austauschen.

- Zum zweiten Mal wurde in Hemmerde ein Kindermusical durchgeführt.

- In Lünern entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bürgerforum ‘Wir in Lünern’ die Sonntagscafes an der Kirche und der musikalische Sommertag.

- 2014 und 2015 gab es Adventsmärkte mit vielen Vereinen und Einrichtungen aus den Dörfern vor den Kirchen.

- In Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten CVJM konnte die Kinder- und Jugendarbeit in vollem Umfang weitergeführt werden, mit so tollen neuen Aktionen wie den Familienfesten und dem mittelalterlichen Markttreiben rund um die Kirchen.

- Daneben gibt es eine Fülle von gottesdienstlichen und freizeit-pädagogischen Angeboten für Kinder, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem Noah-Kindergarten.

- In den Kirchen wurden die Eingangsbereiche neu gestaltet, die Heizungen erneuert oder energetisch überarbeitet und die Akustikanlagen wurden verbessert. Alle Leuchtkörper sind inzwischen durch LED-Technik ersetzt. Die Einsparungen sind deutlich spürbar.

- In Hemmerde ist die Renovierung der Orgel gerade abgeschlossen.

- In der Kirche in Lünern wurde der Altar neu ausgeleuchtet und neben der Kirche entstand eine WC-Anlage.

- Daneben gab es eine Fülle von kleinen und größeren Reparaturen und Erneuerungen.

- Das große Thema der ‘Gebäudestruktur’ hat das Presbyterium viele Monate beschäftigt und zeitweilig auch sehr umgetrieben. Aber auch in diesem Bereich zeichnen sich jetzt positive Lösungen ab. Als Ziel gilt nach wie vor, das Raumangebot deutlich zu reduzieren, auf einen der Gemeindegröße angemessenen Bestand. Dennoch soll die Gemeindearbeit in allen drei Gemeindebezirken ausreichend und auf Dauer vertreten bleiben. Dies Ziel scheint nun in greifbare Nähe gerückt:

- In Mühlhausen-Uelzen wurde das Philipp-Nicolai-Haus im Dezember verkauft und darin ein dauerhaftes Nießbrauchrecht für die Gemeinde gesichert.

- Die Arche in Hemmerde soll, so der Stand der Gespräche, an die Stadt Unna vermietet und in ein Bürgerhaus für das ganze Dorf überführt werden.

- Der Regenbogen bleibt als Jugendhaus erhalten, soll aber verstärkt auch von anderen Gruppen der Gemeinde genutzt werden.

Dies ist insgesamt sicher eine sehr positive Bilanz der Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Die Presbyterinnen und Presbyter haben dabei immer wieder die Bereitschaft gezeigt, Verantwortung zu übernehmen und selbstständig, in Abstimmung miteinander Prozesse und Projekte zu organisieren und zu steuern. Die unterschiedlichen Gaben und Interessen haben sich dabei sehr gut ergänzt.

So konnte Pfarrer Volker Jeck, als Vorsitzender, allen, den ausscheidenden und den wiedergewählten Mitgliedern des Presbyterium, nur große Anerkennung und Dank aussprechen.