Ort des Friedens

Erstellt am 07.02.2014

Das Friedensdorf Oberhausen ist für mich ein Ort, in dem eine ganz besondere Atmosphäre herrscht. Es macht mich traurig, wenn ich dort die kriegsversehrten Kinder sehe. Andererseits ist das Friedensdorf ein Ort, der Mut macht und Bewunderung hervorruft für die Menschen die sich dort engagieren.

Bei meinen Besuchen im nur circa 80 km entfernten Friedensdorf begegne ich Menschen, die die Welt ein Stück besser machen möchten. Sie helfen Kindern, die schwerste Verletzungen erlitten haben in verschiedenen Kriegsgebieten der Welt.  Es sind afghanische, angolanische, georgische, armenische, usbekische, kirgisische, nigerianische Kinder.  Nach den Operationen, die in verschiedenen deutschen Krankenhäusern kostenlos durchgeführt  werden,  bietet das Friedensdorf professionelle Betreuung, damit sie sich in dieser Zeit, soweit notwendig, an ihre Prothesen gewöhnen können. 

Hier in Hemmerde schlossen sich 1991 circa 40 Menschen aus unserer Gemeinde zum „Freundeskreis des Friedensdorfes Oberhausen“ zusammen. Über all die Jahre hat eine Gruppe den Kontakt zum Friedensdorf gehalten.  Die "Groschenglasaktion" ermöglicht uns jedes Jahr eine Spende für die Kinderbetreuung zu überweisen.

Seit 1993 liegt unser  Beitrag hauptsächlich in der Beteiligung an der Paketaktion, die das Friedensdorf in jedem Jahr kurz vor Weihnachten durchführt.  Auch in diesem Jahr konnten wir ein Zeichen setzen gegen die Not und für eine friedvollere Welt. 100 Pakete holten  ehrenamtliche Helfer vom Friedensdorf  Oberhausen Ende November 2013 in der Arche ab.

Die Resonanz in unseren Dörfern ist überwältigend. Herzlichen Dank allen Spendern und allen, die ein Paket gepackt haben. 5045 Pakete konnte das Friedensdorf 2013  den  Kinderstiftungen im Kaukasus übergeben.                                                              Karin Röhr