Alternative zum Weg der Gewalt

Erstellt am 15.09.2013

Annette Muhr-Nelson, Superintendentin des Kirchenkreises Unna. Foto: KK Unna

WESTFALEN - Die Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Superintendentin Annette Muhr-Nelson, hat zum Gebet für den Frieden im Nahen Osten aufgerufen. „Friede kann auch in aussichtslosen Situationen Realität werden“, erklärte Muhr-Nelson, die hauptberuflich Superintendentin des Kirchenkreises Unna ist, am Montag (9.9.). In einem Brief an die 31 westfälischen Kirchenkreise betont sie, Christen würden nicht müde, die Hoffnung auf Frieden wachzuhalten. Der christliche Glaube sehe Alternativen zum Weg der Gewalt. „Darum dürfen wir nicht nachlassen dafür zu beten und alle zu unterstützen, die nach Wegen suchen, den Frieden wiederherzustellen“, so Muhr-Nelson. Die Friedensbeauftragte bittet die Gemeinden und auch die einzelnen Christen im Bereich der westfälischen Landeskirche, das Geschehen im Nahen Osten in die persönlichen Gebete einzuschließen sowie öffentliche Friedensgebete zu veranstalten.

Der Aufruf im Wortlaut (pdf)

Sie ruft außerdem zu Spenden für Hilfsorganisationen auf, die sich der Flüchtlinge aus Syrien annehmen.

Spenden für Flüchtlinge: Diakonie-Katastrophenhilfe

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Kennwort: Nothilfe Syrien