Vikar Alexander Jasczyk stellt sich vor

Erstellt am 11.06.2018

Liebe Gemeinde, um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Auf mich übertragen könnte man sagen: es braucht eine ganze Gemeinde, in meinem Fall sogar zwei Gemeinden, um einen Vikar auszubilden. Seit April 2018 absolviere ich mein Vikariat im Kirchenkreis Unna. Vor dem Hintergrund haben einige von ihnen mich womöglich schon im Ostergottesdienst kennengelernt.

Andere besuchte ich bereits zuhause und wieder andere begegnen mir in diesem Augenblick in der Schule. Denn bevor ich im Juli wahrhaftig in ihrer Kirchengemeinde beginne, durchlaufe ich im Moment ein Schulvikariat am Ernst-Barlach Gymnasium.

Ich selbst komme nicht aus Unna, sondern bin in Bochum geboren und aufgewachsen. Dort habe ich nach meinem Abitur die Ruhr-Universität besucht. Während des Studiums nahm ich nicht nur an spannenden Exkursionen nach Afrika und in den Libanon teil, sondern ich hatte auch das Glück, an der Universität meine Frau kennenzulernen. Noch während des Studiums heirateten wir. Meine Frau studiert momentan noch immer an der Ruhr-Universität Englisch und ev. Theologie. Im Moment schreibt sie an ihrer Masterarbeit. Sie selbst wird ab dem 1. November dieses Jahres das Referendariat beginnen.

Ich selbst engagierte mich neben dem Studium in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde Bochum-Werne. Zunächst habe ich während meines Studiums ein vierwöchiges Praktikum in dieser Gemeinde abgelegt. Nach meinem Praktikum bot mir die Gemeinde eine Honorarstelle an. So hatte ich das Glück während des Studiums erste praktische Erfahrungen in der Kirche zu sammeln.

Zu meinen Aufgaben zählten unter anderem Jugendgottesdienste, Freizeiten und Jungschargruppen des CVJms Bochum-Werne. Daneben leitete ich den Konfirmandenunterricht der Gemeinde. Das hat mir große Freude bereitet.

In meiner Freizeit lese ich Bücher jeglichen Genres. Doch besonders mag ich die Geschichten von Haruki Murakami. Außerdem bin ich begeisterter Sportler. Im Mai 2015 bin ich in Duisburg meinen ersten Marathon gelaufen und freue mich demnächst auch in ihrer Nachbarschaft zu joggen.

Ich bin sehr gespannt auf die Zeit in Ihrer Kirchengemeinde. Ich freue mich darauf, die Vielfalt und Fülle Ihres Gemeindelebens kennenzulernen und mitzuarbeiten. Ich freue mich auf persönliche Begegnungen und Gespräche mit Ihnen.

Alexander Jasczyk

Foto: Alexander Jasczyk