Pilger für Klimagerechtigkeit machten Station in Lünern

Am 09. September sind sie in Bonn aufgebrochen. Im Dezember wollen sie in Katovice in Polen ankommen. Ein weiter Weg, auf den sich die Gruppe aus evangelischen und katholischen Christen gemacht haben.

28 Kilometer waren sie am Freitag, den 21. September von Schwerte, über Opherdicke, bis nach Lünern gelaufen, darunter der Umweltpfarrer unserer Kirche Volker Rotthauwe. Abends machten sie Halt in Lünern. Etwas erschöpft, aber zufrieden rollten sie ihre Matten im Ludwig- Polscher- Haus aus und stärkten sich mit der guten Suppe aus Stockum.

Beim Abendgebet in der Kirche erzählte einer aus der Pilgergruppe von Zielen und Absichten der Aktion:

Die Gruppe möchte ein Zeichen setzen vor dem nächsten Welt- Klimagipfel, der im Dezember in Katovice stattfinden soll. Dabei ist es den TeilnehmerInnen besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass vor allem einige der ärmsten Länder dieser Erde am Schnellsten und am Schlimmsten von der Erwärmung der Atmosphäre und dem Ansteigen des Meeresspiegels betroffen sind. Schwere Stürme und Überschwemmungen sind die Vorboten. Der schnelle Ausstieg aus der Braunkohle ist die einzige Möglichkeit, wie Deutschland die selbst gesetzten Ziele zum Schutz des Klimas noch erreichen könnte.

Nach dem Frühstück und einem kurzen Morgengebet brachen die Pilger dann am Samstagmorgen mit dem Reisesegen durch Pfarrer Volker Jeck zur nächsten Etappe auf.

Presbyter Ulrich Schmidt geleitete sie bis nach Hemmerde, von wo es über Werl nach Soest weiter ging. Dort wird am Sonntag die Präses unserer Kirche, Annette Kurschus, gemeinsam mit den Pilgern einen Gottesdienst in der Wiesenkirche feiern.

Hier können sie den Weg der Gruppe weiter verfolgen: www.klimapilgern.de/startzeiten-und-orte/