Großer Dank an die scheidende Umweltgruppe unserer Gemeinde

Beim Abendgebet zum Klimaschutz, am 21. September 2018, sprach Pfarrer Volker Jeck der scheidenden Umweltgruppe den großen Dank der Gemeinde und des Presbyteriums aus.

Die Umweltgruppe hat sich seit dreißig Jahren mit vielen Aktionen und großem Einsatz für Natur und Umwelt eingesetzt. In vielen Aktionen, oft unter Beteiligung von Kindern, wurden Bäume und Büsche auf dem Gelände der Gemeinde gepflanzt, unter anderem am Philipp- Nicolai- Haus und auf dem Friedhof. Aber auch der immer wieder wunderbar blühende Rosenbusch vor der Kirche stammt aus solch einer Pflanzaktion.

Immer wieder setzte sich sich die Gruppe auch für die Energieersparnis in der Gemeinde ein und es gab eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zum Thema.

1997 wurde das Engagement mit der Verleihung des »Förderpreises Konziliarer Prozess« durch die Ev. Kirche von Westfalen in ganz außerordentlicher Weise gewürdigt.

Nun, nach dreißig Jahren, möchte die Gruppe die Arbeit einstellen. Vor allem aus Alters- und Krankheitsgründen.

Zumindest ein Projekt, dass der Gruppe besonders am Herzen lag, soll aber weitergeführt werden. Ebenfalls seit dreißig Jahren unterhält die Kirchengemeinde die sogenannte 'Schmetterlingswiese', ‘Hinter dem Holz’. Ein großes Wiesengrundstück, auf dem sich Kräuter, Blumen und Insekten entfalten können.

Symbolisch überreichte Pfarrer Jeck einen Blumenstrauß des Dankes an Barbara Cornelissen, die stellvertretend für die Gruppe, den Dank entgegen nahm. Karl-Hainz Albrecht und Helmut Thomas konnten leider nicht dabei sein.

Einen weiteren Blumenstrauß überreichte er an Georg Wöstmann, der zukünftig die Pflege und Sorge für die Schmetterlingswiese übernimmt.

Auf zwei Schautafeln wurden einige der Projekte der Umweltgruppe in Schrift und Bild dokumentiert. Die Schautafeln werden noch einige Wochen in der Kirche zu sehen sein.