Gottesdienst am Buß- und Bettag

Erstellt am 23.11.2018

Ulrike Schmidt begrüßte die Gemeinde zu diesem Gottesdienst: 

Was haben Sie gedacht, als Sie die Puzzleteile auf ihren Plätzen haben liegen sehen? Haben Sie sich daran erinnert, wie Sie mal gepuzzelt haben? Hat es Ihnen Spaß gemacht, stundenlang das richtige Teil zu suchen und in das enatehende Ganze einzufügen? Oder haben Sie schon nach wenigen Minuten die Krise gekriegt, weil Sie genau das eine Teil nicht finden konnten, das da fehlt? 

Wir - die Frauen der Gruppe DieDa - haben uns Gedanken darüber gemacht, was so ein Puzzle mit unserem eigenen Leben zu tun hat.

Diese Frage läßt sich nicht so leicht Art beantworten. Jeder hat sein eigenes Lebenspuzzle. Einige Teile sind in jedem Puzzle vorhanden, wie z.B. die Geburt. Viele andere sind ganz individuell (Krankheit, Kinder, ehrenamtliche Tätigkeit, etc.). Lebenspuzzle lassen sich nicht umtauschen. Wir haben unser Leben! Das gehört zu uns. Viielleicht können wir Teile verändern, die noch vor uns liegen. Aber die schon verbaut sind, sind verbaut. Was zu meinem Leben dazu gehört, das kann ich nicht heraus nehmen. Es enstünde eine Lücke oder weiße Stellen oder merkwürdige Stellen. 

Bei der Vorbereitung zu diesem Gottesdienst war uns wichtig, dass wir eine Aussicht haben, auf die wir vertrauen. In unser Lebenspuzzle gehört der christliche Glaube hinein. 

Wir bedanken uns bei Pfarrerin Markmann, dem Chor conTakte und Jutta Bednarz für die Unterstützung.

Silke Hoferichter