Bettina Hußmann feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Erstellt am 05.06.2021

Wie sind Sie zu Ihrer Stelle gekommen?

Ich hatte schon lange ehrenamtlich in der damaligen Kirchengemeinde Lünern gearbeitet, auch im Presbyterium. Nach dem Weggang von Pfarrer Schlemm wurde überlegt, eine Sekretärin einzustellen. Ein Büro wie heute gab es damals noch nicht. Da sich niemand für die Stelle fand, fragte mich Pfarrerin Swiadek, ob ich Lust hätte, als Sekretärin zu arbeiten.

Welche Aufgaben haben Sie?

Ich bin für den Postverkehr zuständig, für Rechnungen, Abrechnungen, die Verwaltung der Tageskasse, das Meldewesen, die Kirchbücher, Registratur und Chronik, den Veranstaltungskalender, den Gemeindekalender, die Vermietung der Gemeindehäuser, die Listen für die Verteilung der Gemeindebriefe und die Bestellung von Materialien. Außerdem ist auch die Seelsorge ein wichtiger Arbeitsbereich für mich. Darüber hinaus bin ich Mitarbeitervertreterin.

Was machen Sie am liebsten?

Von allem etwas, das ist abwechslungsreich, aber manchmal wird es zu viel. Besonders reizvoll finde ich die Ahnenforschung, mit der ich mich ehrenamtlich beschäftige. Aber das kommt im Moment etwas zu kurz.

Wie hat sich Ihre Arbeit verändert?

Das Meldewesen ist heute komplett anders. Früher waren die Gemeindeglieder noch auf Mikrofiches zu finden. Die wurden jedes Vierteljahr erneuert. Sämtliche Amtshandlungen wurden per Hand eingetragen. Das ging wesentlich schneller als heute mit dem PC. Die Verwaltung ist furchtbar aufwendig geworden! Am schlimmsten finde ich die vielen E-Mails. Manchmal beantworte ich sie schon im Urlaub, damit’s am ersten Arbeitstag danach nicht so viele sind.

An was erinnern Sie sich besonders gern?

An die Zeit, als Pfarrerin Swiadek hier tätig war gemeinsam mit Pfarrer Grevel und Pfarrer Ruhbach. Damals war ich auch ehrenamtliche Mentorin im kirchlichen Unterricht. Das war von allen Seiten mit viel Engagement und Spaß verbunden. Besonders die Wochenenden mit den vielen Konfis waren ein Highlight.

Was schätzen Sie an unserer Gemeinde?

Am meisten schätze ich die Mitarbeitenden hier in der Gemeinde. Und die große Offenheit, die mit Sicherheit durch unsere beiden Pfarrer entstanden ist. Wir sprechen auf Augenhöhe miteinander. Das schätze ich sehr.

Vielen Dank für das Gespräch!