Diakonie und Gemeinde rücken enger zusammen

Erstellt am 24.02.2018

Eine besondere Kooperation in Hemmerde-Lünern stärkt die Arbeit vor Ort

Besondere Kooperation: Sozialbegleiterin Susanne Wöstenberg, Diakonie-Vorstand Christian Korte, Fachbereichsleiter Christoph Straub, Diakoniepresbyterin Carmen Kratzsch, Presbyterin Regine Birkelbach, Presbyter Güter Drechsel-Grau, Pfarrer Gerd Ebmeier, Pfarrer Volker Jeck. Foto: drh

 

 

Da ist etwas sehr erfreuliches gelungen. Unsere Sozialarbeiterin Susanne Wöstenberg wechselt zum Diakonischen Werk mit einem klaren Auftrag, die soziale Arbeit in den Dörfern unserer Gemeinde fort zu setzen und auszubauen. Das Diakonische Werk Ruhr-Hellweg rückt dadurch mit seiner großen Kompetenz ganz nah an die Basisarbeit unserer Gemeinde.

So berichtet das Diakonische Werk über unsere Zusammenarbeit:

Eine Zusammenarbeit mit Modellcharakter: Die Diakonie Ruhr-Hellweg und die evangelische Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern stärken gemeinsam die soziale Arbeit vor Ort.

Konkret geht es um die nachhaltige Weiterführung und den Ausbau eines Beratungsangebotes, das die Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern vor etwa zwei Jahren entwickelt hat. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass es umfangreicheren Hilfebedarf in den Dörfern gibt, als ursprünglich wahrgenommen.

Die kurzen unbürokratischen Wege werden gern in Anspruch genommen, wie Susanne Wöstenberg weiß, die seit rund zwei Jahren in Teilzeit als Sozialarbeiterin in der Kirchengemeinde tätig ist.

Damit das Angebot langfristig wirken kann, ist die Stelle ab sofort bei der Diakonie angesiedelt.Die Arbeitszeit wird zudem aufgestockt und aufgeteilt: 15 Stunden ist Wöstenberg als gemeindenahe Sozialbegleitung im Einsatz. 15 Stunden übernimmt sie Aufgaben aus dem Arbeitsbereich „Ambulant Betreutes Wohnen“ der Diakonie in Unna.

„Unsere besondere Kooperation ist gut für beide Seiten“, erklärt Christoph Straub, Fachbereichsleiter „Selbstbestimmtes Leben“. Die Diakonie mit ihren vielfältigen Unterstützungsangeboten wird sichtbarer bei den Menschen vor Ort. Umgekehrt kann die Gemeinde einfacher auf unsere fachliche Expertise zurückgreifen, etwa bei rechtlichen oder finanziellen Fragen“, führt Straub aus. „Insgesamt wird die Verbundenheit von Kirchengemeinde und Diakonie noch gestärkt.“

Ähnlich sieht das auch Pfarrer Volker Jeck. Er freut sich, dass das Angebot und die bewährte Mitarbeiterin durch die Zusammenarbeit eine dauerhafte Perspektive in Hemmerde-Lünern bekommen. „Frau Wöstenberg wird von den Menschen hier sehr geschätzt, man vertraut ihr. Und durch ihre enge Anbindung an das Team der Diakonie Ruhr-Hellweg in Unna wird sie viele zusätzliche Impulse für ihre Arbeit in unserer Kirchengemeinde erhalten“, ist Jeck überzeugt.

Susanne Wöstenberg berät in Hemmerde-Lünern Menschen in ganz unterschiedlichen Notlagen. So steht sie Ratsuchenden zum Beispiel bei familiären oder persönlichen Problemen zur Seite, beantwortet Fragen zum Umgang mit Behörden oder vermittelt in weitere Hilfsangebote. Zudem arbeitet sie eng mit fachspezifischen ehrenamtlichen Gruppen zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Aufgaben gibt weiterhin die Gemeinde vor.

Für das „Ambulant Betreute Wohnen“ der Diakonie kümmert sich Susanne Wöstenberg um Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Psychose oder Angststörung. Auch diesen Teil ihrer Stelle wird Wöstenberg von ihrem Büro in Lünern aus arbeiten. Ihre Präsenz in der Gemeinde wird auf diese Weise noch ausgebaut.

Terminabsprachen sind möglich unter Tel. 02303 40576, mobil: 015116314587 oder per E-Mail: swoestenberg@diakonie-ruhr-hellweg.de   im Ludwig-Polscher-Haus der evangelischen Kirchengemeinde, Lünerner Kirchstraße 10. Auch Besuchstermine zu Hause können auf Wunsch vereinbart werden.

Internet: www.diakonie-ruhr-hellweg.de oderhttp://hemmerde-luenern.ekvw.de/